wifag//polytype weist Gerüchte um Schließung der Converting-Unit zurück, bestätigt aber Stellenstreichungen

27.11.2013

Jörgen Karlsson, CEO von Polytype Converting
Jörgen Karlsson, CEO von Polytype Converting

Bei der //polytype Converting AG, Fribourg (Schweiz), einem der führenden Hersteller von High-End-Beschichtungs- und Laminiersystemen, stehen umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen an: Ziel sei es, so das Unternehmensmanagement gegenüber C2, die Produktion „flexibler aufzustellen und näher an die Märkte zu rücken.“

Im Zuge dieser Neustrukturierung innerhalb der weltweit operierenden //polytype Converting AG werden allerdings Fertigungsschritte vom Westschweizer Standort wegverlagert und Arbeitsplätze abgebaut.

 

In verschiedenen Schweizer Medien war in den vergangenen Tagen von einem kurzfristig bevorstehenden Abbau von 50 Arbeitsplätzen die Rede, mittelfristig seien sogar bis zu 200 Stellen gefährdet. Das Unternehmen relativierte diese Angaben und gab an, es würden voraussichtlich Arbeitsplätze im „niedrigen zweistelligen Bereich“ wegfallen. Der tatsächliche Umfang werde auch davon abhängen, „in welchen Märkten //polytype mit seinem erweiterten Portfolio erfolgreich ist“, stellt Jörgen Karlsson, CEO von Polytype Converting, fest. Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden bereits über die anstehenden Veränderungen informiert.

 

Gegenüber C2 weist das Management eine Mitteilung der Schweizer Gewerkschaft Employés Suisse, wonach der Standort Fribourg der //polytype Converting AG in Gänze gefährdet sei, ausdrücklich zurück. Diese Behauptung entbehre jeder Grundlage. Die Gewerkschaft hat sich inzwischen für die Verbreitung dieser Angaben entschuldigt.

 

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe von C2 Deutschland das ausführliche Exklusiv-Interview mit dem Management der Polytype Converting AG.

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