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Portugiesisches Unternehmen Lemorau setzt im Schmalbahnmarkt auf die Corona-Pioniere

13.07.2021 1987 von Raul Teixera und einem Partner in Porto an der portugiesischen Atlantikküste gegründet, hat sich Lemorau zu einem bedeutenden Hersteller und Lieferanten für den Schmalbahn-Etikettensektor mit einem Technologieportfolio entwickelt, das von einfachen Kernschneidern bis hin zu Schneid- und Wickelmaschinen, Inspektionsmaschinen, Stanzen und neuerdings auch Maschinen für den Inline-Druck und die Weiterverarbeitung reicht.

Ein Bahnreiniger und eine Corona-Station von Vetaphone an der modularen Flexodruck- und Weiterverarbeitungslinie MEBR von Lemorau.
© Foto: Vetaphone
Ein Bahnreiniger und eine Corona-Station von Vetaphone an der modularen Flexodruck- und Weiterverarbeitungslinie MEBR von Lemorau.

In den ersten Jahren erarbeitete sich das Unternehmen einen hervorragenden Ruf für gut konstruierte und solide gebaute Geräte, die hauptsächlich auf dem portugiesischen Markt verkauft wurden. Erst als das Unternehmen 2013 auf der Labelexpo Europe ausstellte, wurde seine Technologie einem breiteren internationalen Markt bekannt und von diesem auch schnell akzeptiert.

Kontinuierlicher Ausbau der Geschäftstätigkeiten

Sales & Marketing Manager Natália Lopes erinnert sich: „Bis 2004 haben wir nur Flachbettmaschinen produziert, bevor wir in die Rotationstechnologie für Stanzen, Zuschnitttrennung und Rollenschneider eingestiegen sind. Bis 2009 haben wir die Produktion auf Zusatzgeräte für den Etikettenbereich erweitert, darunter Kernschneider und Rollenheber.  Aber es war die Teilnahme an der Labelexpo, die das Geschäft wirklich in Schwung brachte: unser erster internationaler Verkaufsabschluss mit einem italienischen Kunden im Jahr 2012.“

Aufbauend auf seiner Reputation für hochwertige Technik und zuverlässige Performance entwickelte Lemorau halbrotierende Maschinen und verfeinerte kontinuierlich die mechanischen und elektronischen Aspekte der Linien. Ein weiterer Auftritt auf der Labelexpo, diesmal in den USA im Jahr 2016, sorgte für einen Nachfrageboom bei amerikanischen Etikettenverarbeitern, die die Robustheit der Lemorau-Maschinenkonstruktion und ihre Wirtschaftlichkeit im Betrieb schätzten. Davon ermutigt, hat das Unternehmen 2018 eine neue modulare Konzeptlinie entwickelt und auf den Markt gebracht, die es ermöglicht, die Spezifikationen genau auf die Anforderungen der Kunden zuzuschneiden.

Während die Basiskonfiguration der neuen anpassungsfähigen Linie gleich bleibt, aber kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert wird, bietet Lemorau eine Liste optionaler Ausrüstungen an, die unter anderem Flexo- und Siebdruck, Heiß- und Kaltfolienprägung, Prägung, automatische Messerpositionierung, einen einfachen Streifenabfall-Wickler und Revolveraufwicklung umfasst – und dazu gehören auch Bahnreinigung und Oberflächenbehandlung. 

Vetaphone als erste Wahl

Als der Bedarf an Lösungen zur Bahnvorbehandlung deutlich wurde, kam dann schließlich Vetaphone ins Spiel. Natalia Lopes erklärt: „Wir kannten das Unternehmen schon seit den frühen 2000er Jahren und wussten, dass es die erste Wahl der meisten Hersteller und Converter im Bereich der Schmalbahndruckmaschinen ist. Als es also an der Zeit war, einen Lieferanten zu wählen, war es für uns quasi ein 'No-Brainer'.“ Als Lemorau seine neue Anlage bei einem Tag der offenen Tür im Jahr 2019 vorstellte, installierte das Unternehmen einen Vetaphone Web Cleaner und einen Corona Treater in seiner neuen Vorführanlage – und verkaufte prompt drei Maschinen!

„Wir müssen sicherstellen, dass die Bahn in bestmöglichem Zustand für den Druck und die Lackierung ist, und wir müssen die Qualität der Zusatzgeräte, die wir einbauen, an unsere eigenen anpassen. Also, entweder verlangt der Kunde Vetaphone, weil es der Marktführer ist, oder wir empfehlen es aus demselben Grund“, scherzt sie.  Als OEM ist sich Lemorau der Bedeutung der einfachen Integration seiner Unterlieferanten sehr bewusst. Wo selbst das kleinste Glied in der Kette entscheidend für die Produktivität ist, weiß der Hersteller, dass man der gesamten installierten Baugruppe vertrauen können muss. „Unser Kundenfeedback war immer gut, also wissen wir, dass wir alles richtig machen“, sagt sie.

Verkäufe in 75 Länder weltweit

Heute operiert Lemorau von einer modernen Produktionsstätte in der Nähe von Portos internationalem Flughafen (OPO) aus, was den Transport und die Logistik für die rund 75 Länder auf fünf Kontinenten, in die das Unternehmen seine Maschinen mittlerweile verkauft, einfach macht. Sein junges und dynamisches Team ist stolz auf kontinuierliche Innovationen und sein Engagement für Kundenservice und -unterstützung, was zweifelsohne zu den hohen Nutzerzahlen beiträgt. Das Unternehmen, das derzeit etwa 200 Maschinen pro Jahr herstellt, hat ehrgeizige Pläne und möchte durch ein wachsendes Netzwerk von Vertretern und Distributoren wachsen, ohne dabei seinen Ruf für enge Kundenbeziehungen zu verlieren.

Für Vetaphone kommentiert der für die iberische Halbinsel zuständige Area Sales Manager Karsten Koch: „Wir stehen ganz am Anfang unserer Zusammenarbeit mit Lemorau und können spannende Zeiten vorhersehen: Lemorau plant, eine Produktpalette weiter zu entwickeln, die im Schmalbahnsektor bereits bekannt ist und geschätzt wird. Vetaphone freut sich darauf, eine wichtige Rolle in der zukünftigen Entwicklung von Lemorau zu spielen, da wir eine starke Synergie zwischen unseren beiden Unternehmen sehen.“

www.vetaphone.com
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